Gesunde Ernährung für Babys

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Babys benötigen im ersten Lebensjahr eine besondere Ernährung. Sie brauchen besonders viele Nährstoffe und Energie. Da das Verdauungssystems von Säuglingen noch nicht vollständig entwickelt ist, empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation, Babys in den ersten sechs Monaten ausschließlich mit Muttermilch zu ernähren. Da Muttermilch Antikörper enthält, bietet sie dem Baby zudem Schutz vor Infektionen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DEG) rät Eltern Muttermilch als einzige Babynahrung in den ersten sechs Monaten, wenn in der Familie ein erhöhtes Allergierisiko besteht.

Beikost für das Baby

Beikost darf dem Baby frühestens ab dem 5. Monat zur Muttermilch gegeben werden. Wichtig ist, dass ganz langsam damit begonnen wird. Die Mutter sollte sich am besten nach dem Interesse ihres Säuglings richten. Es gibt Babys, die sich schon früh für das Essen der Familienmitglieder interessieren und unbedingt davon kosten wollen. Andere Babys sind nur schwierig von Muttermilch oder Milch aus dem Fläschchen auf Beikost umzustellen. In diesem Fall ist Geduld gefordert.Wenn das Kind anfangs nur zwei Löffel Brei isst, ist dies völlig in Ordnung. Das Prinzip der Zugabe von Beikost erfolgt nach folgendem Prinzip: Nach und nach werden drei Still- beziehungsweise Milchmahlzeiten durch Babybrei ersetzt. Am gemeinsamen Familienessen darf ein Baby frühestens ab dem 8. Lebensmonat teilnehmen. Ab diesem Zeitpunkt erhält es auch die Milch oder den Tee für Babys nicht mehr aus einer Flasche, sondern in einem Becher.

 

 

Von milchhaltiger Beikost raten Ernährungsexperten ab. Um das Baby langsam an neue Nahrungsmittel zu gewöhnen. Als Ersatz für die Milchmahlzeit am Mittag eignet sich ein gesunder Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei. Damit das Verdauungssystem des Babys nicht überfordert wird, sollte der Brei anfangs nur mit einer Sorte Gemüse zubereitet werden. Ideal und sehr gesund für den ersten Babybrei sind milde, natürlich süß schmeckende Gemüsesorten, zum Beispiel Fenchel, Kürbis, Pastinake und Möhren. Wenn das Baby den Gemüsebrei gut verträgt, können nach einer Woche Kartoffeln und eine weitere Woche später circa 30 Gramm mageres Fleisch (Schwein, Geflügel, Kalb, Rind) dazugegeben werden.

Die Entscheidung, ob Babybrei gekauft oder selbst frisch zubereitet wird, müssen allein die Eltern treffen. Beide Varianten besitzen Vorteile und auch Nachteile.
Durch feste Nahrungsmittel werden Milch und Babybrei frühestens ab dem 10. Monat schrittweise ersetzt.

 

Gesundes Trinken für Babys

Babys müssen nicht nur gesund essen, sondern auch gesund trinken. Während der Stillzeit ist das Baby mit Muttermilch rundum gut versorgt. An heißen Tagen sollte das Baby zusätzlich trinken. Sobald das Baby Beikost als Mahlzeit bekommt, sollte es zu jeder Mahlzeit auch etwas trinken. Milch ist kein Getränk, sondern eine Mahlzeit. Kuhmilch als Getränk sollte einem Baby erst an dem 12. Monat und nur zu Brotmahlzeiten gereicht werden.Fruchtsäfte als Getränke für Babys sind umstritten. Gesund und gut geeignet ist Leitungswasser und Tee für Babys. Instant-Kindertees sind für Babys ungesund. Sie enthalten Zucker, welcher die Entstehung von Übergewicht und Karies fördert. Wer seinem Baby trotzdem etwas Fruchtsaft trinken lassen möchte, sollte Bio-Saft kaufen und diesen mit etwas Wasser verdünnen.
Tee für Babys ist als Kräuter- und Früchtemischung erhältlich. 

Welche Menge muss ein Baby täglich trinken?

 

Das Forschungsinstitut für Kinderernährung empfiehlt für Babys folgende Tagesrationen:

  • ab 6 Monate und Babys, die schon Brei erhalten: circa 200 ml täglich
  • ab 12 Monate: ca. 700 ml täglich

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